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Storytelling in the Metaverse

Hanseapolis – Konzept einer Wissensgesellschaft

Die Landschaft der Währungen wird seit einiger Zeit angeblich vollkommen auf den Kopf gestellt. Seit Entwicklung und Veröffentlichung des Bitcoin-Projekts durch Nakamoto wird immer wieder postuliert, dass diese Idee einer Währung losgelöst von nationaler Bindung DIE digitale und demokratische Alternative zu den klassischen Währungen schlechthin sei.

Bei genauerem Hinsehen ist der Bitcoin jedoch nichts wirklich Neues. Im Gegenteil könnte auch gesagt werden, dass der Bitcoin ein gutes Beispiel für schlechte Digitalisierung ist, denn er stellt in seinem Kern nichts wirklich Neues dar. Wie jede andere bisherige Währung ist auch der Bitcoin immer noch in der physisch-analogen Welt verankert. Der einzige Unterschied, der zwischen Bitcoin und anderen Währungen besteht, liegt darin, dass der Bitcoin anstatt eines Edelmetalls seinen Gegenwert in der stumpfen Berechnung eines ansonsten sinnlosen Algorithmus und damit in (sinnlosem) Energieaufwand findet. Beides, Edelmetall und Energie, entstammen der physischen Welt. Mit Digitalisierung hat dies nichts zu tun!

Nicht erst, seit das Buzzword „Digitalisierung“ als begriffliche Sau durch die Dörfer getrieben wird, wird für unsere Gesellschaft ein Paradigmenwechsel hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft postuliert. Wissen, so könnte ebenfalls als Buzzword gesagt werden, ist die neue bedeutende Ressource dieser Gesellschaft. Dies bedeutet im Kern, dass in unserer Gesellschaft das Materielle gegenüber dem Immateriellen an Bedeutung verliert. Gerade durch die Digitalisierung und die Übertragung von Werkzeugen und Prozessen hat dieser Wandel deutlich an Fahrt aufgenommen. Dieser Wandel spiegelt sich in dem Verständnis von Währungen bisher jedoch noch nicht wider.


Dieses Textfragment war der Anstoß für Hanseapolis – einer Auseinandersetzung mit der Frage, wie wohl eine Gesellschaft aussähe, deren Währung nicht mehr aus der physischen Welt stammt, sondern deren Währung Wissen ist.

Aus diesem Gedankenspiel hat sich eine ziemlich komplexe Diskussion entwickelt, deren Ergebnis demnächst als Buch bei Springer erscheinen wird.

Sozusagen als Teaser ist hier das ursprüngliche Essay verfügbar:
Währung 4.0 – Immaterielle Währungen: Ein ScienceCoin als Konzept einer Währung für eine Wissensgesellschaft

Viel Spaß beim Lesen einer – hoffentlich interessanten – Utopie 🙂

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