Was lange währt, wird endlich … Buch 🙂
Beyond (Multi-) Media
Multimediaformen erklärt: Von Panoramabildern über 3D bis zu den immersiven Welten des Metaversums
X.Media Press bei Springer Vieweg
Softcover (Published: 13 August 2025): ISBN978-3-658-48566-5
eBook (Published: 12 August 2025): ISBN978-3-658-48567-2
Überall und zu jeder Zeit, ob erwünscht oder nicht, sind wir das Ziel medialer Inhalte. Damit wir uns bei all dem Informationsüberfluss überhaupt angesprochen fühlen, müssen die Informationen, die über die medialen Kanäle in unsere Richtung gesendet werden, gezielt so aufbereitet werden, dass sie unsere Aufmerksamkeit wecken. Darüber hinaus soll diese Aufmerkkeit auch erhalten bleiben.
Das Problem dabei ist nicht das einzelne Medium an sich, sondern vielmehr die Vielzahl der unterschiedlichen Kanäle und damit die Vielzahl der unterschiedlichen Medienformen, auf denen wir erreicht werden. Mittleweile wird eine Information eher selten nur auf einem einzigen Kanal übermittelt. Vielmehr wird „auf allen Kanälen gefeuert“, in der Hoffnung, dass wenigstens ein Kanal sein Ziel – also uns und unsere Aufmerksamkeit – erreicht.
Zwei Folgeprobleme resultieren daraus: Das eine Folgeproblem besteht darin, dass für jeden genutzten Kanal, also für jedes genutzte Medium, die Inhalte gezielt aufbereitet, gestaltet und strukturiert werden müssten. Dies wiederum ist aber aufwendig, so dass hier gerne nur das Nötigste für diese Anpassung der Inhalte an den jeweiligen Kanal aufgewendet wird.
Das zweite Folgeproblem besteht darüber hinaus in der medialen Vielfalt an sich: Multimedia? Hypermedia? Social Media? 3D, 360°, VR? Wer kennt schon wirklich den Unterschied? Welche Informationen passen auf welchen Medienkanal? Wie verpacken wir die Informationen in spannende Geschichten, die auf den jeweiligen Medien auch funktionieren?
Im hier vorliegenden Buch Beyond (Multi-) Media soll nicht auf die tiefgehende Theorie der Mediengestaltung eingegangen werden. Vielmehr soll ein Verständnis aufgebaut werden, wie sich die verschiedenen Medienformate voneinander unterscheiden. Dazu wird sowohl ein Blick auf die technische historische Entwicklung sowie die Betrachtung der psychologischen Wirkung geworfen. Dazu werden zunächst die verschiedenen Medienformen einzeln betrachtet, um sie dann später unter der Bezeichnung „Multimedia“ zusammenzuführen.